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Angebots-Schwerpunkte

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Literatur-Tipps

Marguerite Sechehaye:
"Tagebuch einer Schizophrenen"

Selbstbeobachtungen einer Schizophrenen während der psychotherapeutischen Behandlung
152 Seiten, Suhrkamp-Verlag, ISBN 3518006134


Hannah Green:
"Ich habe dir nie einen Rosengarten versprochen"

Bericht über die Heilung einer Schizophrenie
288 Seiten, rororo, ISBN 3499227762


Andreas Knuf, Anke Gartelmann:
"Bevor die Stimmen wiederkommen"

Vorsorge und Selbsthilfe bei psychotischen Krisen
221 Seiten, Psychiatrie-Verlag ISBN 388414202X


Psychosebegleitung

Krisen- und Psychosebegleitung

Gruppengespräch

Auf diesen Seiten stelle ich Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen und professionellen Helfern meine Arbeit als Krisen- und Psychosebegleiterin vor.

Informationen zu verschiedenen psychischen Erkrankungen, sowie zu Frühwarnzeichen und Selbsthilfe, finden Sie in meiner Infothek.

Aktuelles und interessante Artikel befinden sich auf der Starseite.

 

Forschung: Omega-3-Fettsäuren gegen psychische Erkrankungen

Erste Studienergebnisse geben Hinweise darauf, dass Omega-3-Fettsäuren (Fischölkapseln) gegen Depressionen, Bipolare Störungen und Schizophrenie helfen können. Da sie nach bisherigem Kenntnisstand keine bis kaum Nebenwirkungen haben, könnten sie zumindest für einige Patienten eine gute Alternative zu Psychopharmaka bieten, Viele Patienten lehnen Psychopharmaka aufgrund der Nebenwirkungen und Spätfolgen ab, sodass mit dem häufig spontanen Absetzen Rückfälle provoziert werden. Auch kinder- und jugendpsychiatrische Krankheitsbilder, wie Aufmerksamkeitsstörung, Stimmungsschwankungen, jugendliche Straftaten, Dyslexie und Dyspraxie können von  Omega-3-Fettsäuren profitieren.

Quelle: Bild der Wissenschaft: Fischölkapseln gegen Schizophrenie

Pharmazeutische Zeitung online: Omega-3-Fettsäuren in der Psychiatrie

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Genie und Wahnsinn

10.06.2015 Zwischen Genie und psychotischen Störungen wurde schon lange ein Zusammenhang vermutet, isländische Forscher fanden nun heraus, dass Kreativität und Schizophrenie sowie die bipolare Störung den gleichen genetischen Ursprung besitzen. Ungeklärt ist weiterhin, warum Menschen mit dengleichen genetischen Voraussetzungen, einmal mehr zum Genie, ein anderes Mal mehr zu psychotischen Störungen neigen.

(Quelle: WDR Wissen)

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Antipsychotika lassen Hirn schrumpfen

31.01.2015 Die Chicagostudie von 2014 und weitere Studien belegen, dass Neuroleptika, die zur Behandlung der Schizophrenien, anderer Psychosen und schwerer Persönlichkeitsstörungen eingesetzt werden, anhand Langzeitbeobachtungen schizophrener Patienten mittels MRT, zur Hirnatrophie führen. Dauer und Dosis der Behandlung mit Antipsychotika spielten eine Rolle bei der Abnahme der grauen und weißen Substanz im Frontalhirn. Dies führe zu Beeinträchtigungen im kognitiven Bereich, der Negativsymptomatik und der Regulation der mesolimbischen dopaminergen Aktivität.

Psychiater der Universitäten Greifswald und und Berlin-Kreuzberg fordern deswegen eine Neufassung der Behandlungsleitlinien in Deutschland, die bis heute hochdosierte Langszeitbehandlungen bei Schizophrenien empfehlen.

Quelle: Wenn Psychopillen das Gehirn schrumpfen lassen, F.A.Z, Natur und Wissenschaft, 21.01.2015

Frontale Hirnvolumenminderung durch Antipsychotika, Der Nervenarzt, Mai 2014

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Macht und Wahrnehmung

Überall, wo soziales Leben stattfindet, findet auch Macht statt.

Tatsächlich scheint, unabhängig vom Willen zur Macht, der jedem Menschen innewohnt (Nietzsche), Macht notwendig zu sein, um eine soziale Ordnung zu schaffen und anhand dieser Struktur Wohlbefinden sowie psychische Gesundheit. Bateson u.a. untersuchten die Bedingungen in Familien, in denen ein oder mehrere Kinder an Schizophrenie erkrankten, ein besonderes Merkmal dieser Familien war, dass sie keine geregelten Machtverhältnisse besaßen. Mehr

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Der rosa-rote Brille-Effekt oder vom Glauben und Wissen

Was der Mensch glaubt und was er weiß ist zweierlei, der rosarote-Brille-Effekt und seine Auswirkungen auf das Denken

Menschen glauben an die lebenslange große Liebe. Obwohl circa jede zweite Ehe nach durchschnittlich etwa 14 Jahren geschieden wird und die Zahl der unglücklichen Ehen hier noch nicht erfasst ist, kommt es in Deutschland jedes Jahr zu etwa 400.000 Eheschließungen. So etwas passiert den anderen ...

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Alkoholismus und Lerndefizite

03.06.2012 Gelerntes auf einen neuen Kontext zu übertragen, fällt Menschen mit Alkoholismus wesentlich schwerer als anderen ohne Suchtproblematik.. Wissen ist nur dann praktisch einsetzbar, wenn es durch Abstraktionen flexibel auf andere Situationen übertragen werden kann. Psychologen der Ruhr-Universität Bochum fanden in Zusammenarbeit der LWL-Klinik Dortmund in einem Experiment heraus, dass alkoholkranke Menschen zwar genauso schnell Zusammenhänge erlernen wie die gesunde Vergleichsgruppe, sollten sie diese Zusammenhänge jedoch in einen anderen Kontext transferieren, schnitten sie deutlich schlechter ab. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, wieso alkoholabhängige Menschen Schwierigkeiten haben, in der Psychotherapie Erlerntes auf den Alltag zu übertragen.

Quelle: Psychologie-Report:  Alkoholabhängigkeit stört den Wissenstransfer

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Neuer Therapieansatz: Schizophrenie und Sport

18.03.2012 Laut Studien der Universität Göttingen unter Leitung des Psychiaters Prof. Dr. Falkai kann Sport bei schizophrenen Patienten sowohl das dopaminerge System, als auch die Hypophyse positiv beeinflussen. Die Studien zeigten, dass nach 3 Monaten dreimal wöchentlich 0,5 Stunden Sport, sowohl die Hypophyse auf eine normale Größe anwuchs (bei den Patienten ist diese normalerweise kleiner als bei Gesunden), als auch die Gedächtnisleistung schizophrener Patienten verbessert wurde. Die Wissenschaftler erhoffen sich mit dem Sport, die Prognosen schizophrener Menschen in Kombination mit Psychotherapie und Neuroleptika wesentlich zu verbessern.

Quelle: Gehirn und Geist, www.scilogs.de, Schizophrenie und Sport-Video von Arvid Leyh, 03/2012


Soteria - Hoffnung bei Schizophrenie

Die Soteria, ein milieutherapeutisches Konzept zur Behandlung der Schizophrenie aus den USA, findet inzwischen auch in Deutschland Beachtung. In den 1970er Jahren entwickelte Loren Mosher, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Direktor des Zentrums für Schizophrenieforschung am National Institute of Mental Health in Maryland, das milieutherapeutische Behandlungsmodell der Soteria. Soteria kommt aus dem Griechischen und bedeutet Geborgenheit, Heil, Sicherheit, Befreiung.
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Gefühlsarmut bei Depressionen

Depressive Menschen fühlen sich gleichgültig, leer und ausgepumpt. Gefühle wie Trauer, Wut, Freude oder Liebe werden nicht mehr gespürt. Während gemeinhin angenommen wird, depressive Menschen seien traurig, fühlen sich Betroffene eher leer und gleichgültig. Sie beschreiben den Zustand der Depression als Versteinerung, von einer Glocke umgeben zu sein oder als Starre, in der sich nichts mehr rührt.
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Therapie der Psychosen

Neuroleptika haben große Fortschritte in der Schizophreniebehandlung erwirkt, jedoch sind auch enorme Rückschritte zu verzeichnen. Während bereits in den 1940er und 1950er Jahren an den psychologischen Ursachen und psychotherapeutischen Methoden zur Schizophreniebehandlung geforscht wurde, begrenzt sich die heutige Behandlung fast ausschließlich auf Psychopharmaka und alltagsstrukturierende Maßnahmen.
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Wenn Stress krank macht

Positiven und negativen Stress differenzieren: Alarmsignale erkennen und Krankheiten vorbeugen. In Zeiten immer höherer Leistungsanforderungen ist Stress vorprogrammiert. Während er anfangs euphorisierend wirkt, fast dazu einlädt, noch mehr Aufgaben zu übernehmen, führt Dauerstress zu körperlichen und seelischen Krankheiten. Wieso jedoch bleiben die einen gesund, während andere krank werden?
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Depression: Verstimmung, Burnout oder depressive Störung?

Depressive Verstimmung, Burnout und depressive Störung differenzieren: Psychotherapie und Psychopharmaka sind die häufigsten Behandlungsmethoden. Mindestens vier Millionen Deutsche leiden an einer Depression. Zunehmende Leistungsanforderungen in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf, Arbeitslosigkeit, Armut und Vereinsamung führen vermehrt zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen.
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